Harkány und die Umgebung

Harkány, der renommierte und seit über 200 Jahren anerkannte Kurort liegt im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Kroatien. Entlang einer vulkanischen Bruchkante an der südlichen Grenze des Villányi- Gebirges treten reichhaltige, heiße Quellen an die Erdoberfläche. Das heilende Wasser Harkánys stammt aus einer Schwefelquelle. Die Kleinstadt besitzt sehr moderne Bädereinrichtungen und ein Heil- und Strandbad mit einem großzügigen Badekomplex. Beliebt ist der Kurort auch wegen seiner moderaten Preise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Harkányer Heil- und Strandbad

Das Heil- und Strandbad ist in Europa einzigartig und mit Recht berühmt, es blickt nunmehr auf eine Vergangenheit von 200 Jahren zurück. Es erwartet die Familien und diejenigen die sich erholen oder erfrischen möchten mit Alkalien-Hydrogencharbonat und Schwefel haltiges Heilwasser, mit einem Urpark von 13,5 Hektar, einer Wasserfläche von nahezu 8000 m², einem bedeckten Erholungsgebiet von 5000 m² und einem Erlebnisbecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Heilwasser von Harkány

Im Jahre 1824 wurden auf den Vorschlag von den Geologen József Patkovics und Péter Berks um die Hauptquelle herum Wannen angebracht, einige Badezimmer und ein Gesellschaftsraum wurden auch aufgestellt. So begann die Geschichte des Heilbades Harkány. Man kann dieses Jahr als die erste Badesaison von Harkány.

Graf Antal Batthyány hat 1828 ein Kurhotel erbaut – das ist heute das Geflügel A des heutigen Krankenhauses. 1844 wurde das moderne und repräsentative Badehaus erbaut, das lange Zeit ein Schmuck von Harkány war.

Seit den 1980-er Jahren wurden jährlich 4100-4200 rheumatologische Patienten, dann Patienten, die der Rehabilitation ihrer Bewegungsorgane bedurften, die an chronischen gynäkologischen Entzündungen bzw. an Psoriasis litten, auf 280 Betten behandelt.

Das Heilbad-Krankenhaus wurde 1991 zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Pécs.

Am 15. Oktober 2005 hat das Krankenhaus den Namen von Zsigmondy Vilmos im feierlichen Rahmen aufgenommen, der der Pionier der geothermischen Forschungen in Ungarn war. Sein Name haben vor allem seine erfolgreichen Artesibrunnenbohrungen berühmt gemacht.

Das Heilwasser von Harkány ist im Kreis der Patienten mit Krankheiten des Bewegungsapparates, sowie der an Psoriasis, bzw. chronischen gynäkologischen Entzündungen Leidenden ein Begriff.

 

Die Sehenswürdigkeiten der Region

 
+ Pécs (Fünfkirchen), die mediterrane Stadt

Das annähernd 2000-jährige Stadt mit der mediterranen Atmosphäre liegt an den südlichen Ausläufern des Mecsek-Gebirges und ist seit 1009 Bischofssitz.


Zu römischen Zeiten war Pécs alias Sopiane ein wichtiges Zentrum des frühen Christentums. Das bedeutende Baudenkmal-Ensemble aus dem 4. Jahrhundert besteht aus einer Begräbnisstätte mit 16 Bauwerken, deren einmaliger Wert von der UNESCO gewürdigt wurde, indem 2000 in der Liste des kulturellen Erbes der Menschheit Aufnahme fand. Bei sieben der Bauwerke sind die Ausgrabungen bereits im Gange, zwei davon wurden schon freigelegt und sind für Besucher zugänglich. Das beutendste hiervon sind die altchristlichen Grabkammern (Szent István tér), wo man in der bemalten Grabkammer ein Christusmonogramm und die Überreste von drei Sarkophagen freigelegt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Domplatz befindet sich die Basilika mit ihren vier Ecktürmen - seit 1993 im Range einer "Basilica Minor". In Ungarn gilt sie als Zeugnis hochwertiger mittelalterlichen Kunst. Selbst die Türken haben hier Relikte aus ihrer 150-jährigen Besatzungszeit hinterlassen und zwar die "Djami" (Moschee) des Paschas Ghasi Kasim (Széchenyi tér), welche mit ihrer auffällig grünen Kuppel das Stadtbild prägt, mit "Mhirab" (Gebetsraum in Richtung Mekka stehend) und Bogenfenstern. Sie dient heute als katholische Kirche. Die Moschee des Paschas Jakowali Hassan (Rákóczi u. 2) ist das am besten erhaltene mohammedanische Bauwerk in Ungarn. Der Gebetsraum dient als Museum und zeigt türkische Geschichts- und Kunstgegenstände. Daneben steht ein 23 Meter hohes Minarett. Das Grabmal (Türbe) des Idris Baba (Nyár u. 8) auf dem Rókus-Hügel gilt als türkischer Wallfahrtsort. Die Überreste des Bades von Pascha Memi (Ferencesek u. 35) wurden zu einem Bädermuseum umfunktioniert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch aus der Barockzeit blieb mit Ihrer sehenswerten Kirchen - Bedeutendes erhalten. Ein Touristenmagnet der Stadt ist das Zsolnay am Hauptplatz (Széchenyi tér), ein Prachtstück des Jugendstils mit der typischen Eosin-Glasur lokaler Majoliken. In der Straße Káptalan utca reihen sich die Museen aneinander. Haus Nr. 2 präsentiert ein Zsolnay-Ausstellung mit den typischen Epochen des weltbekannten Zsolnay-Porzellans. Darunter befinden sich sich die anlässlich der Pariser Weltausstellung im Jahre 1878 mit der Goldmedaille ausgezeichneten Exponate sowie das Zsolnay-Gedenkzimmer. Im unteren Geschoss ist das Lebenswerk des bekannten ungarischen Bildhauers Amerigo Tot ausgestellt, während man im anderen Teil des Hauses die Steinmetzarbeiten der Renaissance aus Pécs und Umgebung im Renaissance-Lapidarium bewundern kann.

Im Haus Nr. 3 wurde Victor Vasarely, der Bahnbrecher der Op-Art und der abstrakten Geometrie geboren. Neben seinen Werken sind hier auch Ausstellungen anderer renommierter, zeitgenössischer Künstler zu besichtigen. In den Kellern des Hauses wurde eine interessante Ausstellung über die Bergwerksgeschichte im Mecsek-Gebirge eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die einzigartige Kunst einer großen Persönlichkeit, die es geschafft hatte, Romantik, Symbolismus und Expressionismus in den grandiosen Werken zu vereinen, stammt von Tivadar Csontváry Kosztka, dessen Lebenswerk im Neorenaissancepalast des Csontváry-Museums (Janus Pannonius u. 11) zu sehen ist.


Die Ausstellungen im Museum Janus Pannonius präsentieren Exponate der Volkskultur verschiedener Nationalitäten des Komitats Baranya. Die ethnographische Ausstellung (Rákóczi u. 15) zeigt das bunte Gemisch der hiesigen Nationalitäten - Deutsche - und Südslawen - die archäologische Ausstellung (Széchenyi tér 12) präsentiert die antiken Funde der Gegend bis zur Landnahme. Die naturwissenschaftliche Ausstellung (Szabadság u. 2) stellt Flora und Fauna des Mecsek-Gebirges und der Umgebung vor.


Das Museum für Stadtgeschichte (Várostörténeti Múzeum, Felsőmalom u. 9) bringt den Besuchern die letzten 200 Jahre der Stadtgeschichte von Pécs näher.


In der Synagoge (Kossuth tér) haben 1000 Gläubige Platz, die Orgel ist ein Meisterwerk der Firma Angster aus Pécs. Im Zsolnay Kulturviertel erwarten grossartige Attraktionen die Besucher:
Labor – Interaktiver Zauberraum, Planetarium, Ausstellung, Geschichte der Familie und der Fabrik Zsolnay , Zsolnay Mausoleum , Kunstsammlung Gyugyi, Rosa Zsolnay Ausstellung, Porzellan im Werden.

+ Villány

Villány gilt als das bedeutendste Rotweingebiet Ungarns. In Siklós werden aber auch Weißweine angeboten, die unter Experten und Konsumenten ebenfalls als herausragende Weine gelten.


Villány-Siklós ist die erste ungarische Weinstraße und die Villányer Weine werden -als erste in Ungarn - als „Weine geschützter Herkunft“ angeboten. Das Qualitätssystem dazu, das hier entwickelt wurde, heißt: Districtus Hungaricus Controllatus (DHC Villány).

Der Respekt vor Traditionen gab eine sichere Basis für Entwicklung. Zu den größten Schätzen dieser Landschaft gehören die unter Denkmalschutz stehenden Kellergassen von Palkonya, Villánykövesd, Villány, Nagyharsány und Kisharsány, sowie die verstreuten Keller und Presshäuser in den Anbaugebieten um Siklós herum, die seit mehreren Jahrhunderten große Bedeutung besaßen und heute die wichtigsten Orte der Gastfreundlichkeit sind.

Der Kadarka, der Portugieser oder der Schillerwein, eine dunklere Variante des Rosé, sind ebenfalls Merkmale der Tradition. Das Villányer Weinbaugebiet ist aber bereit, sich auf der Basis seiner Traditionen immer weiter fort zu entwickeln. Was die Weine betrifft, ist die Palette nahezu perfekt, zumindest vollständig: Neben den berühmten körperreichen Rotweinen findet der Weinliebhaber hier auch Rosé- und Schillerweine, sowie auch hervorragende Weißweine. In zahlreichen Weingütern verwendet man die modernste Technologie.


Die örtlichen Winzer gewinnen auf regionalen, nationalen und auch internationalen Weinwettbewerben regelmäßig Preise. Bis jetzt wurden außerdem sechs Villányer Weinerzeuger bzw. Weingüter mit den ungarischen Preisen „Winzer des Jahres“ und „Weingut des Jahres“ ausgezeichnet.


Ein herausragendes Merkmal Villánys ist, dass in den zahlreichen namhaften und berühmten Kellereien inzwischen die zweite Generation erfolgreich in die Fußstapfen ihrer Eltern tritt. Diese Jugendlichen halten die Zukunft des Villányer Weinbaugebietes in der Hand!


Seien Sie herzlich willkommen in Villány!

+ Radtouren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch dieser Hinsicht ist unsere Region glücklich, da sind milde Hügellandschaften charakterischtisch. Und viele Landstrassen werden undicht befahren. Sie können in Sicherheit radeln, und erlangen zu Sehenswürdigkeiten, die einen Halt verdienen. Zahlreiche Radsportklubs organisieren Touren das ganze Jahr durch, zu denen man anschliessen kann.

+ Siklós

Siklós ist eine Kleinstadt im Süden Ungarns. Sie besitzt etwa 11 000 Einwohner und die Mehrzahl der Bewohner sind Ungarn. Hier leben aber auch Kroaten und deutschsprechende Donauschwaben. Sie nennen den Ort Sieglos.


Die Landschaft wird durch den Weinbau geprägt. Neben den Weinbaugebieten gibt es aber auch Waldgebiete. Die höchsten Bergkuppen des Villányi- hegység, des Villányi- Gebirges, liegen zwischen 300 und 440 m Höhe. Die Stadt wurde im 13. Jh. gegründet.


Historische Bauwerke sind die Burg von Siklós und die Burgkapelle sowie die Wallfahrtskirche von Siklós- Máriagyüd.


Moschee Bey Malkoc : Sie kann besichtigt werden, nachdem sie im 20. Jh. wieder aufgebaut wurde.


Serbisch – orthodoxe Kirche Um die kulturelle Vielfalt der Stadt zu beschließen, bietet sich noch ein Besuch der serbisch – orthodoxen Kirche an. Im Inneren beeindruckt die Ikonostase.

+ Szigetvár

Szigetvár, eine Kleinstadt mit gleichnamiger Burg die durch die Belagerung der osmanischen Truppen 1556 bekannt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

Die Burg, deren Reste von den Türken geschleift worden war, wurde nach 1960 restauriert. Aus der Zeit der türkischen Besatzung sind noch mehrere Bauwerke zu sehen. So steht auf dem Zrinyi-Platz die ehemalige Moschee Ali Paschas, ursprünglich 1569 mit zwei Minaretten errichtet, die 1788 zu einer barocken römisch-katholischen Kirche umgebaut wurde. Am Rande der Stadt, auf dem ehemaligen Schlachtfeld, findet sich seit 1996 ein Park der ungarisch-türkischen Freundschaft mit einem Denkmal, das die beiden Widersacher der Schlacht von 1566 zeigt.

+ Nationalpark Duna - Dráva

Das Verwaltungsgebiet der 1996 gegründeten Direktion des Nationalparks Donau–Drau erstreckt sich über die Komitate Baranya, Somogy und Tolna beziehungsweise auf das Gebiet der seichten Donau und zu einem geringen Teil auf das Komitat Bács–Kiskun. In dieser großen Region sorgen neben dem Nationalpark weitere 4 Landschaftsschutzgebiete und 16 Naturschutzgebiete für Hege, Pflege und Erhaltung der Naturschätze, umfasst ein Gebiet von 49.479 ha, wobei 13.432 ha davon unter verstärktem Naturschutz stehen.


Im Nationalpark findet man auch zahlreiche frei zugängliche Gebiete. Die Flächen, die in erhöhtem Maße unter Naturschutz stehen, können nur mit Genehmigung und im Rahmen einer Fachführung besichtigt werden.

 

 

 

 

 

 

Die Direktion des Nationalparks hat über ihr Verwaltungsgebiet umfangreiches Informationsmaterial entwickelt und die entsprechenden Landkarten hergestellt. Diese Informationshilfen können an den Ausstellungsorten gekauft werden. Nach vorheriger Anmeldung kann den Besuchergruppen eine Fachführung zur Verfügung gestellt werden. Es bedarf jedoch einer Genehmigung seitens der Nationalparkdirektion, um in den geschützten Gebieten mit dem Fahrrad fahren zu können oder zu reiten, Camping bzw. Wassersport zu betreiben. In den Lehrzentren von Pécs und Drávatamási werden nach vorheriger Anmeldung Gruppen empfangen, die hier in Seminarräumen und in der Natur zu theoretischen und praktischen Themen wertvolle Informationen erhalten.

+ Máriagyűd

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Gebetanhörungen und Erscheinungen von Maria in 17.Jh ist Mariagyűd ein beliebter Ort, und wurde als Walfehrtsort durch Papst VII.Pius im Jahr 1805 ernannt. Die von Franziskaner 1742 erbaute zweitürmige barocke Kirche wurde ab 1964 vollständig erneuert und bekam im Jahre 2008 den Rang Basilica Minor.

+ Orfű

Die Gemeinde Orfű liegt 15 km nördlich der Stadt Pécs in einem schönen Tal des Mecsek-Gebirges. Hügellanschaft, Wanderm, Radtoure, Reiten, Angeln, Jagd, Folklore-, und Musikveranstaltungen.

+ Abaliget

 

Die Abaligeter Höhle (auch Paplika genannt) ist eine berühmte Stalaktitenhöhle beim Dorf Abaliget, nordwestlich von Pécs. Sie wurde 1768 entdeckt. Die Höhle besteht aus einer 5-6 m breiten, 38 m langen und stets 3/4 m hoch mit Wasser gefüllten Eingangshöhle, unter der aus einer Spalte ein eiskalter Bach hervorfließt, und aus der inneren, 950 m langen Haupthöhle mit herrlichen Tropfsteingebilden. In den Felsen gehauene Stufen, sorgfältig aufgeführte Mauern und zahlreiche Menschen- und Tierknochen deuten auf einen längeren Aufenthalt von Menschen hin. Im Fledermaus-Museum … können wir die wenig bekannten, mystischen Welt der Fledermause entdecken.